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Die Geschichte

Palazzo Fieschi, zu Beginn des 20. Jhdts. auf einem Gemälde von De Avendano, zu bewundern in der Galerie für moderne Kunst in Genua-Nervi.
Sein Platz ist wunderschön: seine Länge beträgt 100 Schritte, seinen Breite vierzig; er steigt von Norden nach Süden hin an; oben an seiner östlichen Seite liegt der Palazzo Fieschi mit seiner nach Westen ausgerichteten Fassade.
Vom Palazzo Fieschi aus beschreibt auf diese Weise Goffredo Casalis (italienischer Abt und Historiker) den Hauptplatz von Savignone rund um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch heute noch zeigt sich die Altstadt dem Besucher wie vor einigen Jahrhunderten. Der Palast war der Wohnsitz der Herren von Savignone, wie eine Theaterkulisse begrenzt er den Stadtplatz vom Osten her und bildete seit jeher die ideale Umgebung für Jahrhunderte lange geschichtsträchtige Vorkommnisse.
Von seiner Entstehungsgeschichte ist nur wenig bekannt. In den relativen Aufzeichnungen wird das Baudatum im 15. Jhdt. angeordnet. Der massive Baustil des Gebäudes, an dessen Fassade auch heute noch zwei Scharwachtürme erhalten sind, lässt auf beträchtliche Umbauten des Palastes unter der Schirmherrschaft des Grafen Ettore Fieschi zwischen 1565 und 1569 schließen, wodurch der Palast in eine spätmittelalterliche gräfliche Festung umgebaut worden ist und bis zum Ende des Feudalismus Hauptwohnsitz der Grafen Fieschi blieb. 1847 vermietete Carlotta Fieschi als letzte Vertreterin des Adelsgeschlechtes den Bau an Dr. Romanengo, der das Gebäude zum Hotel mit angeschlossener Therme umbaut. Im großen Park hinter dem Gebäude, der einst der gräfliche Garten war, saßen nun die Gäste des Grand Hotels. Auf diese Phase neuen Lebens folgt ein Zeitraum des erneuten Verfalls. Glücklicherweise wurde in jüngster Zeit dieser Prozess gestoppt. Dank eines kräftigen Zuschusses der Region Ligurien war es für die aktuellen Besitzer möglich, unter strenger Kontrolle des Denkmalschutzamtes tiefgreifend Restaurierungsarbeiten durchzuführen. Die Renovierungsarbeiten haben zu einer Wiederbelebung der geschichtlichen Hintergründe des Gebäudes geführt, in einigen Zimmern im ersten Stock sind Gewölbe zum Vorschein gekommen, die unter Zwischendecken versteckt lagen. Was uns betrifft, die wir dieses herrschaftliche Gebäude in neuem und alten Glanz bewundern dürfen, wir begnügen uns damit, den Palast seinem traditionellen und idealen Herrscher zu überlassen: dem Wappenkater der Fieschi!

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